Das Gebet des Jesus in Gethsemane zeigt uns die Dreieinigkeit im Gespräch miteinander. Hier betet Jesus offensichtlich als Mensch. Von daher strebt er in gewisser Weise danach, Leid zu vermeiden.
Wir sehen hier drei Aspekte des Willens:
1) Jesus will nicht leiden. Das ist der Situationsbedingte Wille
2) Jesus will aber den Willen des Vaters tun. Das ist seine grundsätzliche Gesinnung
3) Der Vater hat in Seinem souveränen Ratschluss-Willen bereits bestimmt, was geschehen wird.
Diese verschiedenen Dimensionen des göttlichen Willens gilt es immer wieder zu beachten, sonst kann man zu theologisch falschen Schlussfolgerungen kommen (nämlich dann, wenn man den situationsbedingten Willen oder die Gesinnung Gottes mit Seinem Ratschluss verwechselt.) Ich bin gerade dabei, zu dieser Thematik einen kurzen Artikel für unseren Gemeindebrief zu schreiben.
Schließlich sehen wir in diesem Kapitel nun auch noch die recht klare Selbstverkündigung des Christus vor dem Hohen Rat. Die Reaktion des Hohepriesters macht mal wieder deutlich, dass die klare Verkündigung des Christus klare Reaktionen bewirkt.
- Ich bete für uns, dass wir alle voller Dankbarkeit auf die Erkenntnis reagieren, dass Jesus der Christus ist, der sein Blut des Bundes zur Sühnung der Sünden Vieler vergossen hat.