Ab Markus 12, Vers 13 lesen wir mehrere Dialoge, die jeweils damit beginnen, dass verschiedene Jesus feindlich gesinnte Gruppen, ihm „Fangfragen“ stellen.
- Auf die erste Frage hin lehrt Jesus, dass wir dem Kaiser geben sollten, was ihm zusteht. Der christliche Glaube sollte uns dazu motivieren, noch treuer unsere Steuern zu zahlen, denn wir sind dazu aufgerufen, uns den stattlichen Autoritäten unterzuordnen. Aber vor allem sollten wir bedenken, dass letztendlich Alles von Gott kommt und Ihm zusteht. Wir tragen sein Abbild … wir sind sein und das ist doch die eigentliche Herausforderung, die hier durchklingt.
- Dann erklärt Jesus, dass wir eine Ewigkeitsperspektive haben sollten, weil es zu einer Auferstehung kommen wird! Den Sadduzäern sagt er in aller Klarheit, dass sie sich irren. Das ist eine Klarheit, die heute oft unter dem Denkmantel scheinbarer Toleranz und eines postmodernen Wahrheitsverständnisses, fehlt.
- Die Frage ist die, nach dem höchsten Gebot. Wahre Liebe Gott gegenüber zeigt sich an unserer Nächstenliebe. Der Aufruf zur Nächstenliebe ist nicht nur ein hohes, sondern auch ein für uns oft schweres Gebot. Gerade weil es ja nicht nur um ausgewählte Nächste geht, sondern um alle.
- Und dann stellt Jesus eine Frage und macht dabei deutlich, dass Er der Sohn und Herr Davids ist!
Abschließend ab Vers 41 sehen wir einen Kontrast:
- Vor den Schriftgelehrten werden wir gewarnt …
- … und die arme Witwe wird als Vorbild genannt. Auch das liest sich leicht und locker, aber uns dann auch daran zu orientieren ist dann doch eine große Herausforderung.
- Möge der Herr da an uns arbeiten, so dass wir IHM ähnlicher werden können.