In Kapitel 5 demonstriert Jesus seine göttliche Autorität. Der Fischzug zeigt seine Autorität über die Natur. Petrus erkennt, dass Jesus göttliche Macht hat, was ihn dazu bringt, seine eigene Sündhaftigkeit sehr klar zu erkennen und Gottesfurcht in ihm aufkommen lässt. Doch Jesus spricht ihm Mut zu und erklärt dann auch gleich, was die neue Berufung des Petrus ist. Er wird ein Menschenfischer sein. Das Wort klingt ungewöhnlich. Aber es macht Sinn. Und tatsächlich ist das nicht nur der Auftrag des Petrus. In gewisser Weise sind alle Christen dazu beauftragt.

Die beiden Heilungen und der Bericht über das Mahl mit den Zöllnern zeigen Jesu Autorität über Krankheiten – und letztendlich eben auch seine Macht, Sünden zu vergeben. Dabei wird in Vers 16 klar, dass Jesus nicht jede Krankheit heilt. Im Fortgang wird dann aber deutlich, dass die Sünde die eine (und schlimmste) Krankheit ist, die er definitiv heilen wird, wenn wir ihn darum bitten!

Und dann betont Jesus auch noch, dass er die Autorität hat, zu erklären, wozu Gott das Fasten gegeben hat und dass er so besonders ist, dass es jeden Grund gibt, in seiner Gegenwart zu feiern

  • Ich wünsche uns, dass auch wir immer über Wunder und die Dinge dieser Welt hinausschauen und vor allem davon begeistert sind, dass Gott in Jesus Christus gekommen ist, um Sünder zu retten!