Die ersten 3 Verse sind die Brief-Einleitung. Sehr auffällig ist dabei, dass das Wort „Wahrheit“ hier gleich 4x erwähnt wird.

Johannes schreibt diesen Brief an die „auserwählte Herrin und ihre Kinder“. Dabei ist nicht ganz klar, ob es sich dabei wortwörtlich um eine Frau & ihre Kinder handelt oder um die Gemeinde und ihre Mitglieder. Auf jeden Fall liebt Paulus seine Adressaten, auf der gemeinsamen Grundlage der erkannten Wahrheit, von Jesus Christus, dem Sohn von Gott, dem Vater!

  • Gerade die allgemeine Ansprache und die allgemeine Belehrung des Briefes machen deutlich, dass diese Worte auch uns (unserer Gemeinde) gelten.

Ab Vers 4 kommt dann der erste Hauptpunkt: Ein Leben in der Wahrheit der Erkenntnis des Herrn Jesus Christus zeigt sich ihm Gehorsam der praktizierten und “Gesetzes-konformen” Nächstenliebe unter Gläubigen.

  • Das sollte auch uns herausfordern!

Ab Vers 7 folgt eine Warnung. Es gibt Verführer, die die Gastfreundschaft von Christen missbrauchen und falsche Lehren ausbreiten. Davor gilt es sich zu hüten. Dabei ist das Bekenntnis zum Fleisch-gewordenen Jesus Christus der Litmustest des Lebens in der Wahrheit.

  • Aber natürlich wirft diese Ermahnung Fragen auf: Sollen wir besser niemanden, der nicht eindeutig Christ ist, unterstützen, oder sollten wir auch mal riskieren, einem Antichristen zu helfen?
  • Letztendlich sollten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten bereit sein, jedem helfen, aber grundsätzlich sollte unsere Hilfsbereitschaft vor allem auf die Glaubensgeschwister ausgerichtet sein. Da wo eindeutig falsche Lehre ist, sollten wir uns hingegen fernhalten.

Johannes endet damit, dass er wiederum seine Liebe für die Adressaten ausdrückt, d.h. er lebt das vor, wozu er seine Leser auffordert.

  • Möge das auch immer mehr auf uns zutreffen!